Demostrationssitzung “Ilka” - Profiler 6 - 9. Dezember 2005 mit Gutachter Dr. Andritzky zur Vorlage bei Gericht

Am 21.12.2006 nimmt Ilka wieder ihre Arbeit in ihrem alten Job auf. Sie hat in der Zwischenzeit 16 weitere Session bei Bernd Joschko gemacht. Die Innenwelt ist soweit optimiert und die Konflikte und Spannungsbilder aufgelöst.

Sie schreibt am 15. Aug. 07 in einer kurzen Mail: "Auch den insgesamten spirituellen Weg habe ich weiter ausgebaut,  denn was der Krebs mir sagen wollte habe ich kapiert und ich weiß auch, dass die Synergetik mir sehr geholfen hat, die Blockaden aufzudröseln, für die Umsetzung und den Sprung in ein neues Leben aber noch mehr dazu gehört;- ein stetiges "in sich hineinhorchen" und hinschauen, was nicht passt.- Diese Anforderung wird mich  mein ganzes Leben beschäftigen, denn mein Körper ist der Ausdruck meines seelischen Befindens. Nächste Woche trete ich meine zweite onkologische  anthroposophische Reha an - für mich wieder etwas Auszeit -.Ich habe noch vorher ein Blutbild machen lassen bei meinem Allgemeinarzt (keine Tumormarker) - meine Blutwerte sind die von einer 18-jährigen; hab natürlich auch auf viel dafür getan ."



Kl. Links sind unheimlich große Türen, (Th. ja) rechts sind ganz viele, schmale Türen.
Th. Gut. Wir sind ja heute auf der Suche nach dem Hintergrund von deinem Brustkrebs. Spür doch mal, welche Tür könnte Auskunft darüber geben, oder welche Tür zieht dich an. Oder vielleicht sogar: Wo steht dieses Wort drauf?
Kl. Ich nehme die große Tür rechts. Entschuldigung, ich hab links gemeint.
Th. Gut, bleib mal davor stehen außen. Gleich, wenn ich es dir sage, öffnest du die Tür; dann kann sich ja dein Unterbewußtsein ausdrücken, dir irgendwas mitteilen, was immer da kommt. Guck mal, ob du das Thema noch auf die Tür drauf schreiben kannst. Oder vielleicht steht es ja schon da.................Pause.... und wenn nicht, ist es auch ok.
Kl. Ne, da steht nichts drauf
Th. Bist du bereit, diese Tür zu öffnen? (Kl. Ja.) Gut, dann öffne sie jetzt. (Türquietschen wird eingespielt.) Ja, die quietscht halt heute heftig. Beschreib mir mal, was du wahrnimmst, wenn du reinschaust................ Geh einfach mal rein, schau dich mal um.
Kl. Es ist dunkel.
Th. Es ist dunkel, gut. Links, neben der Tür ist immer ein Lichtschalter; schalt ihn ein, oder stell dir vor, du schaltest ihn ein.........(Kl..ja).......schau dich mal um, was du wahrnimmst.
Kl. Ja... ich stehe praktisch in einem Tempel.
Th. Oh ja, beschreib mir mal, was du wahrnimmst, was du siehst.
Kl. Ich sehe, es ist ein langer Gang; und dann kommen Treppen (Th. ja) ; und ich hab so das Gefühl, daß da jemand herrscht.......aber ich seh niemanden.
Th. Wir werden uns gleich mal näher damit beschäftigen, wer da herrscht, vielleicht mal kommen lassen oder so. Aber guck dich vorher noch mal um, beschreib mir mal ein paar Einzelheiten, oder was ist wichtig? was fällt dir auf? Wie muss ich mir das vorstellen, was siehst du?
Kl. An beiden Seiten hängen Bilder, bunte Bilder ,Landschaften .
Th. Gibt es irgendwas Auffälliges, gibt es 1 Bild, was dir besonders auffällt?
Kl. Ja, es sind grelle Farben. Und da, wo derjenige sitzt, das ist irgendwie ein besonderer Platz. es ist wie bestrahlt.
Th. Wie muss ich mir das vorstellen? Wie ein Stuhl oder ein Thron?
Kl. Wie ein Thron.
Th. Wenn du diesen Raum so siehst, wie fühlt sich das an? Wie ist so dein Grundlebensgefühl, wie geht es dir jetzt?
Kl. Ich fühl mich eigentlich wohl.
Th. Was ich auch immer gerne mache: Frag doch mal den Raum, was er für eine Botschaft für dich hat. Was hat er mit deinem Brustkrebs zu tun. Stell ihm mal die Frage, und guck mal, was zurückkommt. Einfach mal fragen, richtig laut, und dann gucken, was zurückkommt.
Kl. Du hast die Freude verloren.
Th. Stell mal die Frage mit deinen Worten, und dann hör mal, was er sagt. Frag mal den Raum richtig, was....
Kl. Was hast du mir zu sagen?
Th. Und dann hör mal, was er sagt.
Kl. Du bist hier, weil du die Freude verloren hast.
Th. Ja, ok, weisst du, was er meint damit? (Kl. ja) Gut, dann hätte ich gerne mal, guck mal, ob dir sofort ne Szene einfällt, wo du die Freude verloren hast oder wo du sie mit verloren hast. Gibt es ne Szene in deinem Leben, die damit zusammenhängt? Guck mal, was ist als Erstes da?
Kl. Jaa, das hat begonnen mit meiner Ehe.
Th. Guck mal, ob es ne Szene dazu gibt, die erste, die kommt......nicht nachdenken, einfach das nehmen, was kommt.
Kl. Komm nichts.
Th. Gut, also allgemein, offensichtlich, ist es deine Ehe, gibt es viele Stellen vielleicht, oder so (Kl. ja). Ja, gut, wir sind trotzdem auf der Suche nach dem Brustkrebs. Ich meine, es gibt viele Leute, die ihre Freude verloren haben, und die kriegen keinen Brustkrebs. Von daher ist es vielleicht ein Aspekt. Frag den Raum doch noch mal, ob es irgendwas Wichtiges gibt, was damit zusammenhängt. Vielleicht kann er ja noch einen Hinweis geben. Frag mal so mit deinen Worten. Wie würdest du die Frage formulieren an den Raum?
Kl. Raum, kannst du mir mal sagen, warum ich hier bin.? Ich soll genau hinschauen.
Th. Ja, genau. Vielleicht passt es ja gerade, schau dich in dem Raum noch mal genau um und guck mal, ob du in dem Raum schon mal genau hinschauen sollst. Vielleicht gibt es in dem Raum ja schon was, was wichtig ist, was wir noch nicht wahrgenommen haben. Guck mal. Und wenn du das siehst, beschreib es mir mal.
Kl. Da steht ein Schrank.
Th. Ja, geh mal hin, mach ihn auf.
Kl. Das ist ein alter Schrank; ich mag eigentlich keine alten Schränke.
Th. Sags ihm.
Kl. Du gefällst mir eigentlich nicht.
Th. Er steht trotzdem hier in dem Raum rum, und der Raum sagt, du sollst genau hinschauen. Guck doch mal hin, was ist denn in dem Schrank drin, genau, du kannst ja mal gucken.
Kl. Ja. Puh, aa, da riechts so modrig und so alt., und überall Spinnweben, und........so einen Schrank möchte ich nicht benutzen.
Th. Ja, es ist nur komisch, merkwürdig, auffällig, daß er in so einem wunderschönen Tempel drinsteht. Frag ihn doch mal, was das soll , oder ob er eine Botschaft hat. Warum stehst du hier so rum?
Kl. Warum stehst du hier so an diesem schönen Ort? (Th. ja, genau) Weils einfach nicht nur immer Schönheit gibt; es gibt auch was Unangenehmes.
Th. Ja, da wir ja auf der Suche nach deinem Brustkrebs sind, wo du deine Freude verloren hast, kann er dir einen Hinweis in diese Richtung geben? Frag ihn mal, weißt du was davon?
Kl. Weißt du, warum ich krank geworden bin? Ja, er weiß das schon.
Th.Wow, wow, er soll es dir mal erzählen, würd ich vorschlagen.
Kl. Weil du es dir immer so einfach gemacht hast. Du hast dir immer nur das Schöne anschauen wollen. Das Leben besteht aber nicht nur aus schönen Dingen.
Th. Ist es sowas, deshalb ist er da? Das Unangenehme, das Muffige, das Riechende? Er will dich erinnern, da gabs was? (Kl. Ja) Gut, dann haben wir ja einen wunderbaren Eingang jetzt gefunden . Vielleicht hat das ja mit deinem Brustkrebs zu tun. Gibt es da unschöne Sachen, wo du nicht hingucken willst? Der Schrank als Symbolbild hat ja Zugang dazu. Wir beauftragen ihn jetzt einfach mal, er soll dir mal ein paar Szenen zeigen, nicht? Bist du einverstanden? (Kl. Ja) Er kann dir ja ein paar Hinweise geben. Du kannst ja überall reingehen und auch wieder rausgehen, das ist ja deine Entscheidung.. ...Beauftrage ihn mal, dir die nächstwichtige Szene zu zeigen.
Kl. Ja. Nun führ mich doch mal; ich möchte wissen, was es mit meinem Brustkrebs auf sich hat. Zeig mir doch mal, wo genau ich nicht hinschauen wollte.
Th. Ja. Und dann guckst du einfach: Das Allererste, was kommt. ........Und nimm das Erste was kommt, es war schon da.
Kl. Ja, ich will in diesen Kreislauf nicht schauen. Daß sich immer alles wiederholt.
Th. Ja, mach es mal ein bißchen spezifischer, was wiederholt sich? Welche Idee hast du, oder was siehst du? Weißt du jetzt im Moment, was sich wiederholt?
Kl. Es wiederholt sich so immer der Alltag. Das war mir immer zu langweilig.
Th. Ja, also, wenn ich den Schrank jetzt richtig verstanden hab, geht es um irgendwas Muffiges, Unangenehmes, wo du nicht hinschauen willst. (Kl. Ja) Alltag, das klingt für mich jetzt erst mal neutral, höchstens langweilig. Lass dir doch mal irgendwas Unangenehmes zeigen. Wir suchen ja nach Hintergründen, nach irgeendwas, was fast schon verborgen wirkt. Vielleicht weiß er was. Wenn du ganz gezielt fragst, kriegst du auch ganz gezielt Antwort.
Kl. Was ist da so muffig, oder was schreckt dich da vor dem Alltag so zurück? Da schreckt mich zurück, mich immer beweisen zu müssen.
Th. Ja, das wär ein ganz markanter Satz, dich immer beweisen zu müssen. Ja, gut, erste Szene dazu? Gibts da was? (Kl. ja, hmm) Also, was weiß ich, keine Ahnung : Morgens das erste Aufstehen, oder im Büro zu sein, oder die beste Leistung? Wie muss ich mir das vorstellen? Machs mal konkret.
Kl. Ja,einfach, gar nicht...immer sofort auf Knopfdruck alles wissen, parat haben zu müssen, auch wenn ich gerade gar keine Lust dazu hab.(Th. ja) Es wird von mir verlangt einfach.
Th. Es hört sich fast ein bißchen so an, als wenn du dich nicht traust, deine Unlust zu leben.
Kl. Jaaa, ich bin das nicht gewohnt, unlustig sein zu dürfen.
Th. Ja, vielleicht haben wir da schon was ....Stinkendes.....(Th. lacht, Kl. Ja) Ok, frag den Schrank noch mal ganz konkret, ob er noch mal was weiß aus deinem Leben; eine Situation, die dazu beiträgt, daß du Brustkrebs gekriegt hast? Die soll er dir zeigen.
Kl. Jetzt zeig mir doch mal, was war denn da so schlimm? Ich bin doch immer schön ausgewichen. (Th. und Gruppe lachen)
Th. Vielleicht hätte das ja nicht passieren dürfen.
Kl. Aber irgendwann hat das Ausweichen nicht mehr gelangt, es kam nichts mehr Neues.....es war alles so Alltag.
Th. Ich glaub, der Schrank meint etwas anderes. Frag ihn mal, ob er das meint, wenn ja, soll er grün blinken, wenn das nicht stimmt, soll er rot blinken.
Kl. Ja, grün.
Th. Und guck mal, wie er blinkt.
Kl. Heftig, ja, heftig.
Th. Er blinkt heftig grün, ja? (Kl. ja) Gut, dann brauchen wir Situationen, die damit zusammenhängen. Vor was du ausgewichen bist. Das muss was Konkretes sein, das ist mir zu unspezifisch, es muss konkreter sein. Wenn Autos ausweichen, bauen sie einen Unfall.
Kl. Ja wenn es eng wurde, wenn jemand was von mir verlangt, und ich bin in der Situation nicht bereit...
Th. (unterbricht) Was ist da? Schau mal hin! Welche Situation ist da? Was kommt?
Kl. z. B. bei meiner Arbeit, wenn jemand was von mir will, und die gewöhnt sind, sofort ne Antwort zu bekommen...... und manche Dinge lassen sich halt nicht sofort erklären. Das muss
man recherchieren. Ich kann dann auch nicht sagen: Moment mal, das muss ich erst mal abklären.
Th. Das versteh ich, I., du erklärst mir gerade, was dir Stress macht, ist ja gut; aber ich suche nach einem Moment des Auslösers, und der passiert so: zack! - dann ist er da. Vielleicht gibt es ihn ja, vielleicht gibt es ihn nicht; vielleicht suchen wir auch an der falschen Stelle. Ich würde dir vorschlagen, guck doch mal in dem Schrank nach, mach mal die Türen auf, guck mal, was da drin ist. Vielleicht kriegen wir ja einen Hinweis. Ich versteh das gut mit dem Stress; aber wir suchen den Auslöser. Geh mal hin zu dem Schrank, auch wenns da muffig rauskommt, vielleicht finden wir ja was.
Kl. Ja, da steht: dem nicht gewachsen zu sein.
Th. Das steht da richtig?
Kl. Ja, wie so ein Streifen, da steht das drauf.
Th. Ja, gut, und jetzt fragen wir wieder den Schrank: Er soll dir eine Szene liefern, ein Ereignis, eine Erinnerung, wo du etwas nicht gewachsen warst, irgendein Ereignis. Guck mal, ob er dir so ein Ereignis schicken kann......guck mal ob es geht. Frag ihn nach einem Ereignis, dem du nicht gewachsen warst. Frag es in deinen Worten, und dann guck mal, was kommt.
Kl. In welchem Moment meines Lebens war ich denn da total überfordert? Oder...........
Th. Ja, und mal gucken, was kommt; es muss sofort ein Ereignis kommen.
Kl.Ja, da fällt mir jetzt grad in der Schule eine Situation ein, das war ein Wochenende - das war von der Kirche - da war ich ein Kind....
Th. unterbricht: Ja, genau, sei da.
Kl. Und da musste montags....da war irgendne Schulaufgabe....und ich wollte mich immer auf meine Schulaufgaben gut vorbereiten (Th. Ja) . Und dieser Aufenthalt war irgendwie länger, und dann hatte ich keine Zeit mehr, mich vorzubereiten. Und mein Vater hat aber darauf bestanden, daß ich in die Schule gehe, und hat gesagt, daß er in die Schule geht und klärt es, daß ich vielleicht die Schulaufgabe nicht mitschreiben muss oder was weiß ich. Und er hat gar nichts erreicht, und ich hab sie mitschreiben müssen. Und da war ich irgendwie.....das hat mich total......ich hab mich darauf verlassen.
Th. Du hast dich darauf verlassen - ich sags mal in meinen Worten - daß dein Vater das hinkriegt. (Kl. Ja) Gut, dann lass deinen Vater mal auftauchen. Wie alt bist du ungefähr, wenn du ihm gegenüber stehst?.....ungefähr....
Kl. Ich war so 12.
Th. Gut, sei mal 12. Steh deinem Vater gegenüber und sag ihm mal, daß du enttäuscht bist, daß er das nicht hingekriegt hat usw. (Kl. Ja). Sprich ihn an und guck ihn an dabei.
Kl. (ärgerlich) Das hast du jetzt wieder nicht hingekriegt. Duuu! Ich soll für dich immer alles machen, und du machst nichts für mich. Das kannst du nicht, das kriegste einfach nicht hin. Die Mutter kriegt das immer hin, du nicht!
Th. Ahja, hm, guck mal hin, wie dein Papa reagiert...
Kl. Och....das interessiert ihn eigentlich nicht. Er sagt, das ist doch dein Bier.
Th. Hm, wie ist denn das so? Jetzt hättste den Papa grad mal gebraucht....Das klingt ein bißchen so: jetzt soll er dir helfen, und er ist nicht da. Ist das sowas?
Kl. Ja, ich hätte da eigentlich schon mal ein bißchen Rückendeckung gebraucht.
Th. Ich hab jetzt ne Vermutung...guck mal wie das ist: Kann das sein, daß das ein Ereignis ist, das sich so selbstähnlich durch dein Leben zieht? Spürs mal. (Kl. Ja) Da steht niemand hinter dir......
Kl. Ja!!!
Th. ...gibt dir Rückendeckung . Ja, das war laut und deutlich das “Ja”, gut, meint der Schrank solche Szenen, die du erlebt hast: Wo ein Mann nicht hinter steht, der Papa, oder sowas? Frag mal den Schrank , dann lassen wir ihn wieder blinken oder nicht.
Kl. Das hab ich jetzt nicht verstanden.
Th. Frag mal den Schrank, ob er solche Ereignisse meint. (Kl. Ja) Ja? Da blinkt er? (Kl. Ja), gut, dann haben wir ja schon mal die Qualität davon: Das, wo es dir gestunken hat. (Kl. Ja)
Th. Ja, hmmmm.
Kl. Ich hab mich darauf verlassen.
Th. Du hast dich darauf verlassen. Gut. Jetzt könnten wir diesem Satz nachgehen: Ich hab mich darauf verlassen. Guck mal, was noch kommt. Wo hast du dich noch verlassen gefühlt? Wo hast du dich darauf verlassen? Einfach mal das nächste Ereignis kommen lassen.
Kl. Ich hab mich auch darauf verlassen, immer Kind sein zu dürfen. Das durft ich auch nicht, weil.....ich musste ja meinem Vater immer genau gegenüber stehen, er hat ja alle Ansprüche..
Th. unterbricht: Sags ihm, sags ihm, red mit ihm.
Kl. Alles, was du von den anderen verlangt hast und was die dann nicht erfüllt haben, dafür musste ich dann geradestehen. Ich musste es aushalten, ich musste die Leistung dann erbringen.
Th. Hmm, und warum hast du es machen müssen? Hat er es verlangt oder war es selbstverständlich?
Kl. Sonst war ich einfach bei ihm nicht angesehen. Er hat immer gesagt, du bist ein bißchen dumm.
Th. Joaoa (lacht) Das ist natürlich auch ein wichtiger Satz, und du hattest ihm dann zu beweisen, daß das nicht stimmt, ne?
Kl. Ja.
Th. Ja, sag ihm das mal, deinem Papa.
Kl. Ja, das war schon immer ganz schön aufwendig. Dir zu gefallen und dir zu genügen . Und dabei hab ich auch sehr schnell gemerkt, daß du eigentlich der Schwächere bist, nicht ich.
Th. Aja, wann hast dus gemerkt? Welches Ereignis gibts da?
Kl. Das war schon relativ bald. Das war auch wieder in der Schule, wenn ich ihn dann wirklich mal irgendwas gefragt hab...
Th. erzähls ihm wieder
Kl. Wenn ich dich was gefragt hab ..... du konntest mir nie ne klare Antwort geben, du hast immer drumrum geredet, und dann hab ich mir einfach ein Buch genommen, und dann hab ichs nachgelesen und dann war die Sache für mich geritzt.
Th. Also irgendwann hast du angefangen - ich sags jetzt mal ein bißchen übertrieben - deinen Vater zu verachten.
Kl. Verachtet nicht, aber er ist mir einfach in meinem Respekt...... ich hatte nicht mehr so großen Respekt .
Th. Sag ihm das mal direkt ins Gesicht, und guck mal, wie er reagiert.
Kl. Ja.... du mit deinen Werten......die hast du einfach nur dahin gesagt, aber selbst hast du sie mir gar nicht vorgelebt.
Th. Aja.... wie reagiert er denn, wenn du ihm das so sagst?
Kl. Ja.... er ist geknickt.
Th. Ist geknickt? (Kl. Ja) So, jetzt machen wir was ganz Merkwürdiges, frag ihn einfach mal, mach es einfach mal: Hast d u etwas mit meinem Brustkrebs zu tun? Ja oder Nein? Frag ihn einfach mal und er soll mit dem Kopf nicken oder mit dem Kopf schütteln. Guck mal, was er macht.
Kl. Ja!!
Th. Nee, frag i h n !
Kl. Hast du etwas mit meinem Brustkrebs zu tun? Ja. (Th. Er nickt?) Ja.
Th. Wie ist denn das für dich?
Kl. Ich weiß es ja.
Th. Ach, du weißt es? (lacht) Macht es dich nicht wütend? Macht es dich nicht stinkig?
Kl. Naja, es ist so.......
Th. Woher weißt du denn das?
Kl. Naja, weil er mir sämtlichen Stolz genommen hat. (Th. Aja, hm,hm) Oder auch Selbstwertgefühl.
Th. Ok, sag ihm das mal alles, und guck mal, wie er reagiert.
Kl. Ich war immer sehr stolz, aber du hast immer durch deine Werte hast du immer versucht mich niederzumachen, auf deine Ebene zu ziehen. Ich war auf einer ganz anderen Ebene. Mir waren deine Vorstellungen, deine materiellen Vorstellungen, die waren mir eigentlich unwichtig.
Th. Wie reagiert er?
Kl. Ihm war es eigentlich auch immer unwichtig. Aber er, er ist ja als junger Mann.... - er war ein toller Mann! - mit 24 Jahren ist er aus dem Krieg gekommen , und hat einen Unterschenkel amputiert gehabt, und hat dann seine Familie aufgebaut und hat dann , und konnte dann einfach nicht so rumflippen, wie er es gewohnt war.
Th. Also, das hört sich so an, du hast Verständnis für ihn.
Kl. Ja. Ich hab das sehr schnell gefühlt, daß er....
Th. Sags ihm, sags ihm.
Kl. Ich hab das sehr schnell gefühlt, daß du eigentlich auch in anderen Regionen rumschwirrst, aber daß das einfach...... du musstest ja eine vierköpfige Familie ernähren, daß dich das immer gebremst hat. Und ich war für dich immer der Nagel zu diesem Leben.
Th. Lass mal deine vierköpfige Familie auftauchen. Guck mal, wie sie kommen. Wer kommt zuerst?
Kl. Jaa, meine Mutter.
Th. Wie sieht die aus im Gesicht?
Kl. Das ist eine liebe Frau.
Th. Das ist ne liebe Frau.....
Kl. auch ne sehr hübsche Frau.
Th. Erzähl ihr mal, daß du Brustkrebs hast, dieser Frau, die jetzt auftaucht.
Kl. Mutter, was denkst du, warum ich so krank geworden bin?
Th. Oja, guck mal, was sie sagt.
Kl. Ja, du warst immer überfordert. Ich wusste das schon, aber ich konnt einfach nichts machen. Dein Vater wollt immer nur dich......Ich war nebensächlich.
Th. Ja...ist das für dich so richtig? Stimmt das so, wenn sie dir das so antwortet? (Kl. Ja) Wir machen nachher mal den Test...... Frag sie jetzt mal, ob sie was mit deinem Brustkrebs zu tun hat, ja oder nein?
Kl. Mutter, hast du was mit meinem Brustkrebs zu tun? Ja.
Th. Auch, ja? ( Kl. Ja.) Ok. Ich weiß nicht, obs geht, aber wir probieren es mal. Dein Papa soll mal ne Prozentzahl nennen: Wieviel Prozent ist er beteiligt?
Kl. 80 %.
Th. Und deine Mutter, guck mal hin, also frag sie...
Kl. Mutter, wie...... wie groß....... wie bist du an meinem Brustkrebs beteiligt? 5 %.
Th. Gut. Die nächsten 15 % sollen auftauchen (Th. lacht), mal sehen, vielleicht ist es so einfach, guck mal, wer auftaucht, wenn ich sowas sage. Es muss ja nicht stimmen...
Kl. Mein Bruder!
Th. Es muss ja nicht stimmen mit der Prozentzahl, ne? Das ist jetzt nur so ungefähr eine Idee darüber....Lass mal deinen Bruder auftauchen, wie kommt der daher, wie sieht er aus?
Kl. Mein Bruder.......ja...der kommt daher.....er ist abgeneigt.......er ist nicht anerkannt in der Familie, und es interessiert ihn auch nicht. Und er hat mir das.......er hat mir irgendwie diese Last aufgeladen.
Th. Ach ja, weißt du das? Oder wie muss ich das verstehen?
Kl. Ja, daß der Vater wenigstens auf einen stolz sein konnte. Er wollte ja immer stolz sein auf seine Kinder.
Th. Aja, ok. Also wenn er was Tolles macht, daß der Papa stolz darauf sein kann, muss ich das so verstehen?
Kl. Im nachhinein schon, aber früher nicht. Früher hat er eigentlich nur das gemacht, was er gewollt hat. Er war nicht dumm, aber er hat die Schule geschmissen, war lieber mit Freundinnen unterwegs, und hat halt so pfff...... sein Leben gelebt, sein Leben genossen.
Th. Ok. Wenn du das so wahrnimmst, und er kommt so daher....welches Gefühl hast du zu ihm? Wie gehts dir, wenn er auftaucht?
Kl. Ja...ich hab da schon nen bißchen Wut. Ja, weil ich auch ........
Th. Ja, was würdest du denn am liebsten machen mit ihm?
Kl. Ja, weil ich auch am liebsten so sein wollte, ich wollte auch nicht immer da...
Th. Sags ihm.
Kl. Ja, du bist da immer fortgegangen, und ich musste immer zu Hause hocken, und musste warten, bis der Vater da irgendwie seine Launen abreagiert.
Th. Wie reagieren denn deine Mama und dein Papa darauf, wenn du ihm das jetzt so deutlich sagst.
Kl. Meine Mutter wusste das, die konnte einfach nichts machen. Und mein Vater sagt: Na, bei dir bin ich halt eben angekommen Der Bruder ist einfach abgehauen, und ich musste dableiben.
Th. Gut, jetzt fragen wir ihn auch, stimmt das, daß du mitbeteiligt bist an meinem Brustkrebs?
Kl. den Bruder?
Th. Ja, frag ihn mal jetzt, in deinen Worten.
Kl. Bruder, du bist auch an meinem Brustkrebs beteiligt.
Th. Guck mal, ob er nickt oder mit dem Kopf schüttelt. Vielleicht haben wir ja auch nur solche Idee darüber.
Kl. Nee. Der sagt Nee.
Th. Weiß er, wer es war? Frag ihn mal?
Kl. Hast du ne Idee, wer auch noch Auslöser davon gewesen ist?
Th. Ja, genau. Also, nicht nachdenken, darum geht es gar nicht; guck mal, wie er reagiert. Sonst fängst du an zu denken, darum gehts gar nicht, sondern wie er darauf reagiert auf solche Frage.
Kl. Ich weiß es nicht. Aber weil du immer so beharrend auf deinen Sachen warst. Du hast einfach immer so deine Meinung vertreten. Und das hat dich immer so verharrt.
Th. Gut, das ist seine Meinung. Das kann sein, das kann nicht sein. Das wissen wir jetzt nicht so genau. Gut. Wenn ihr jetzt so alle Vier da seid, wie muss ich mir das vorstellen? Wer steht bei wem?
Kl. Ich steh bei meinem Vater, und mein Bruder steht bei der Mutter.
Th. Steht ihr Euch so gegenüber, oder wie muss ich mir das vorstellen?
Kl. Nein.....mein Vater nimmt mich an die Hand....neee....er nimmt mich unter den Arm... meine Mutter und mein Bruder , die sind nicht so gedrängt, die stehen schon zusammen, aber nicht so nah zusammen.
Th. Wie muss ich mir das vorstellen, wie fühlt sich das an? dein Vater klemmt dich unter den Arm..........
Kl. Nee, der nagelt mich richtig fest.
Th. Ist das unangenehm oder angenehm?
Kl. Nein, das will ich nicht!
Th. Aber du lässt geschehen? (Kl. Ja) Dann sags ihm.
Kl. Ich will das nicht, daß du mich festnagelst, ich will auch weg. (Th. ja) Du bleibst da.
Th. Der hat ja ganz gut Macht über dich, offensichtlich. (Kl. Ja) Gut. Wenn das so ist, und er ja offensichtlich großen Anteil hat an deinem Brustkrebs, wie er das zumindest subjektiv sagt, dann frag ihn doch mal, ob er bereit ist, dir zu helfen, das wieder loszuwerden. Ich mein, das ist ja schon so nen Risiko auch, was da läuft.
Kl. Vater, wärst du denn bereit, mir diese Last abzunehmen, diese Last zu bewältigen?
Th. ja, genau.
Kl. Ja, das würde er machen.
Th. Würde er dafür auch total alles machen, daß das funktioniert, dh. ist das jetzt nicht nur so seine Bereitschaft da, sondern ist er auch bereit, dafür alles zu geben?
Kl. Ja, das würde er machen.
Th. Und auch notfalls alle Überzeugungen über Bord zu schmeißen (Kl. Ja), alles?
Kl. Ja. Denn irgendwann hat er das dann schon mal kapiert.
Th. Gut, jetzt hätte ich gerne mal gewusst: Hat er das in der Außenwelt miterlebt, lebt er noch?
Kl. Nein, der ist gestorben.
Th. Ja, ok, dann weiß er es nicht. Also, dein Vater in deiner Innenwelt ist absolut total dafür, dir zu helfen, daß du das managest. Denn offensichtlich hat er ja den größten Anteil, zumindest sagt er das subjektiv. Also das Thema Vaterfigur , was immer das heißt, mit Stress und so weiter, scheint ja eine Grundqualität, Grundenergie zu sein.
Kl. Ja.
Th. Jetzt gehen wir mal zurück zu dem Schrank und gucken mal, was der dazu meint. Du hattest ja ne ganze Menge Gestank, das war ja symbolisch gemeint, aufgedeckt. (Kl. Ja) Wir gucken mal, wie der ausschaut der Schrank jetzt.
Kl. Ja, der blinkt...grün.
Th. Wow. (Schnüffeln) ffff Stinkt er noch? Riech mal.
Kl. Ja, gut riechen tut er net. Ich denk, es ist ein bißchen so, es ist grade mal...so ein bißchen Frischluft reingekommen.
Th. Was ich halt will damit - der Schrank ist ja ein Symbol - (Kl. Ja) , das ist ja das Geniale, das Symbol hat ja alle Informationen darüber; wir wollen halt gucken, ob wir die richtigen Symbole aufgedeckt haben, oder ob da noch irgendwas fehlt. Das ist ja das Wichtigste immer. Guck mal, ob der Schrank noch andere Türchen hat, wo du auch noch mal reingucken sollst. Und wenn nicht, soll er blinken, mit dem Türchen da, was du noch nicht angeschaut hast. Weil der Schrank ist ja etwas Unangenehmes in dem Tempel. Ich mein, deutlicher gehts ja nicht mehr. (Kl. ja) Das ist ja wie der Tumor in deinem Körper. Das ist ja eine direkte Sprache, wenn man so will. Pause
Kl. Ne....es blinkt jetzt nichts mehr. Ich soll jetzt auch nichts mehr aufmachen.
Th. Ja, willst du nicht selbst alles noch mal durchprobieren.
Kl. Doch, ich würd gern schon selbst noch mal darunter schaun; da ist noch mal ein größeres Fach.
Th. Ja, genau, dann mach das man auch. Wir wollen jetzt in jedem Winkel gucken. (Kl. ja), genau. Wir wollen ja wissen, was da drinsteckt.
Kl. Ja, da sind Schlangen drin.
Th. Ja, beschreib sie mir mal. Wie muss ich mir das vorstellen?
Kl. Ja, das ist ein Haufen, und das sind so vielleicht 10 Stück, und die sind so richtig verwurschtelt.
Th. Haben sie dich schon bemerkt? (Kl. ja) Wie ist das für dich?
Kl. Ja, so...die Köpfe, die schaun mich an, und die Zunge, die kommt so nach vorne, die wollen mich so anschlecken.
Th. Ja, ist das ok, oder ist das eher unangenehm?
Kl. Nee, das ist eher unangenehm.
Th. Man weiß es ja nicht, es gibt ja Schlangenliebhaber. (Kl. ja) Die haben es als Haustiere. Ok, also irgendwas müssen sie ja jetzt auch aus deinem Unterbewußtsein dir mitteilen wollen,
die tauchen ja jetzt, wenn du so willst, direkt aus dem Schatten auf; du machst ne Schranktür auf, und da sind Schlangen (Kl. ja), die haben ja auch ne Symbolik (Kl. ja). Die Schlangen sollen dir am besten mal zeigen, wo sie in deinem Leben hingehören. Also was repräsentieren sie? Ohne nachzudenken, gib ihnen den Auftrag, sie sollen dir Szenen aus deinem Leben zeigen.
Kl. Wo find ich euch in meinem Leben wieder?
Th. Ja, genau. Und dann guck mal, welche Ideen.....welche Bilder oder Ideen auftauchen?
Kl. Im Beruf.
Th. Ok, welche Situation? Oder eine Schlange geht vor und soll es dir einfach mal zeigen. Stell dir vor, eine Schlange geht mit und zeigts dir. Dann wirds noch praktischer, plastischer.
Kl. Ja......mein Kollege, der will mich einfach nur niedermachen, weil er genau weiß, ich bin erfolgreicher als er. Ohne großen Aufwand.
Th. Dann zeig dem Kollegen mal die Schlangen, und guck mal, wie er darauf reagiert.
Kl. Der Hasenfuß, der rennt gleich weg. (Th. und Gruppe lachen.)
Th. Ok, wir könnten ja auch mal durchspielen, was haben die anderen Schlangen? Wir sammeln einfach mal, was haben die anderen Schlangen für Informationen. Guck mal, ob du selbst ne Idee hast, wie wir das machen können mit den Schlangen. Irgendeine Bedeutung haben sie. Wir wollen sie ja nur rausfinden. Wir können die nächste Schlange nehmen, und die kann uns auch wieder was zeigen.
Kl. Die wollen mir einfach zeigen, daß ich da vielleicht ein bißchen vorsichtiger sein soll.
Th. Frag sie mal, ob das stimmt; vielleicht denken wir das ja auch nur. Frag sie bitte, und guck, wie sie reagieren.
Kl. Ja, weshalb seid ihr denn da? Was wollt ihr mir denn zeigen?
Th. ja, genau.
Kl. Wir wollen dir zeigen, daß du mal sein sollst wie eine Schlange.
Th. Ja, ok, gut. Traust du dich? (Kl. ja) Gut, dann geh mal in eine rein, sei mal eine. Und guck mal, wie sich das anfühlt, was du machen möchtest. Was passiert?
Kl. (genussvoll) Ich möcht mal....
Th. ja..ja...ja ...
Kl. Ich möcht mal einem so den Hals umdrehen.
Th. Ja, (Th. lacht, Kl. und Gruppe lachen), ja so eine dicke Kobra , sei mal eine und wickel dich mal drum, und guck mal, wie der den Kiefer auseinander kriegt oder was....(Kl. ja) ........Guck mal, wer es ist. Guck mal, wer jetzt so seine letzten Röcheln von sich gibt.
Kl. Gar nicht so speziell jammernd.
Th. Egal, guck mal, wer es ist.
Kl. Mein Bruder.
Th. Dein Bruder (Kl. ja) , hm, gut....Machs mal ruhig. Einfach mal gucken, was passiert. Vielleicht ist die Sache ja damit erledigt, vielleicht passiert irgendwas anderes. Wir wissen es ja nicht.
Kl. Ja, er wehrt sich halt. Er kämpft. (Th. ja) Er kämpft. Er denkt, es ist für ihn ja so ein Klacks, ne Schlange wegzustoßen.
Th. Gucken wir da jetzt mal, ob es für ihn ein Klacks ist.
Kl. Ne, es ist kein Klacks. Das schafft er nicht.
Th. Das schafft er nicht. Guck mal, wer gewinnt.
Kl. Na, die Schlange gewinnt schon, aber das möcht ich nicht.
Th. Aha! Vielleicht ist sie deshalb eingesperrt? Du hast nämlich gesagt, du würdest gern mal Schlange werden (Kl. ja), und das würde bedeuten, du würdest deinem Bruder gern mal den Kopf umdrehen (Kl. ja), aber wehe du tust es, dann kriegst du Angst. Vielleicht ist sie deshalb eingesperrt.
Th. Ok. Wir sind hier in der Innenwelt. Das sind Figuren, sie sind eh nicht zu töten (Kl. ja) , es ist ja deine Energie, sind ja deine Bilder (Kl. ja). Also, wenn du ganz mutig bist, machst du es einfach mal. Wir können ja mal experimentieren, mal gucken, was passiert.
Kl. Also: Ich soll jetzt meinen Bruder mal töten?
Th. Also das nehmen wir jetzt mal so als wunderbaren Film auf (Th. lacht, Gruppe lacht)
Th. In der Innenwelt!!!
Kl. Ok. Dann mach ich das mal.
Th. Ok, mach das mal. Wenn die Lust schon da schon da ist.
Kl. Ich kann unheimlich gut zudrücken...
Th. Jaaa!!!
Kl. Ja, und ich machs einfach mal, (mit viel Betonung): daß er mir jetzt mal zuhört.
Th. Sags ihm direkt. Red mal mit ihm.
Kl. Und ich drück jetzt solang zu, bis du mal zuhörst. Bis du mal verstehst, (Th. ja) was ich dir sagen willst.
Th. Du kannst, wenn du willst, auch mal richtig was spüren. Du kannst hier mal was in die Hand nehmen (Th. reicht Schlagstock) und zudrücken, vielleicht spürst dus dann besser, das ist ja fast wie ne Schlange auch. Das ist ja sowas, weißt du, dann hat man was in der Hand (Th. und Kl. lachen)......ja, kannst du ruhig ein bißchen machen...
Kl. (energisch) Und er sagt, du mit deinem Geleier da immer, du mit deinem esoterischen Mist, (Th. ja) und......aber das ist es einfach nicht.....er war...
Th. red mit ihm: du...
Kl. Du bist eigentlich vom Vater geprägt, und du weißt....du hast so wenig Gefühl, und das stört mich an dir. Du bist ja eigentlich so ein ganz lieber Kerl. Aber du hast so wenig Gefühl.
Th. Guck mal, wie er jetzt guckt.
Kl. Gefühl hast du, das brauch ich ja nicht zu haben.
Th. (lacht) Und was macht das für ein Gefühl in dir?
Kl. Ja, da tut er mich immer mit ab.
Th. Und was für ein Gefühl kriegst du da?
Kl. Ja, ich krieg dann wieder, allein gegen die ganze Front kämpfen zu müssen.
Th. Sag ihm das mal und erklär ihm, vielleicht hat das mit deinem Brustkrebs zu tun. Frag ihn mal - irgendwie scheinst du ja mit so einem Thema....... irgendwie mit ihm verquickt zu sein - frag ihn mal, vielleicht kann er ja was dazu beitragen. Weiß er was drüber.
Kl. Kannst du mir mal sagen, warum ich mich immer allein gelassen fühle, allein gegen euch zu kämpfen oder daß ich immer irgendwie so leerlaufe, daß ihr mich einfach nicht anhört?
Naja, weil du nie zum Wichtigsten kommst; du laberst immer rum und erzählst rum, das wollen wir gar nicht wissen; wir wollen Geld verdienen. Das interessiert uns nicht.
Th. Also, eigentlich wirst du nicht ernstgenommen. (Kl. Nee) Nicht wichtig genommen (Kl. nee). Wie weit kennst du das Gefühl rückwärts? Geh mal auf der Zeitachse rückwärts, wie lange begleitet dich das Gefühl schon? Guck mal einfach in den Bildern nach, guck mal, wie die Ilka, wie lange....
Kl. Ja, das war so mit - keine Ahnung - mit 6/7 Jahren, und eine Situation, da sind wir in Urlaub gefahren, und mein Vater hat sich immer dran erfreut; ich war ja immer so ein sonniges Gemüt, ja, und das hat er genossen, das hat er richtig in sich aufgesogen. Und ihm hat gefallen, wenn ich dann....irgendwo im Gasthaus richtig gespachtelt hab, weil ich immer Hunger gehabt hab, und das hat ihm gefallen. Ja, und damit hat er mich irgendwie so niedrig gehalten, das war so orale Befriedigung.
Th. Aber das klingt ein bißchen so danach, als wenn dein Papa sich um dich gekümmert hat, als wenn er stolz war auf dich.
Kl. Wie bitte?
Th. Das klingt so, als wenn dein Vater sich doch ein bißchen so um dich gekümmert hat und als wenn er stolz auf dich war, oder?
Kl. Ja, aber so wie er sich das halt vorgestellt hat; nicht wie ich das gebraucht hätte.
Th. Und du hast schon mit 5/6 Jahren gemerkt, daß er dich gar nicht so richtig gemeint hat und daß du gar nicht so sein kannst, wie du bist.
Kl. Ja, genau.
Th. Ja, ok, dann fragen wir mal die Schlangen, ob das der Hintergrund ist. Denn die Schlangen sind ja als Symbole aufgetaucht, und wir müssen mal gucken, haben wir das Richtige erwischt, dann sollen die mal was dazu sagen. Ist es so? Oder vielleicht eine Schlange, was auch immer. Frag sie, und dann gucken wir mal, welche Reaktion kommt; so machen wir das immer.
Kl. Genau. Ja, also ist das so, daß dein Vater dich immer kurz halten wollte? Ja, das ist so.
Th. Ja, hmm, wenn dieses kleine Mädchen jetzt so da ist, frag sie doch mal so ganz generell, wie es ihr geht.
Kl. Wie geht es dir denn? Ich fühle mich so kraftlos, immer so angestrengt.
Th. Also, man kann nicht grade davon ausgehen, daß dieses Innere Kind lebendig ist, fröhlich ist, voller Power. (Kl. Nee, nee. ) Eigentlich ist es fertig, müde, kraftlos, sowas? (Kl. ja) Zeig das mal deinem Papa: Schau mal, wie das kleine Mädchen...
Kl. Schau mal, ich muss immer darumsitzen, rumfuttern, nur weil du das willst. Ich würd aber viel lieber spielen oder mit Freunden unterwegs.
Th. Was meint Papa?
Kl. Machs doch!
Th. Das ist erstaunlich jetzt, oder? (Kl. ja) Gut, wir haben ihn natürlich dazu gebracht, daß er sagt, er will dir jetzt helfen, dh. das müsstest du alles auflösen, aufdecken; gehen wir mal davon aus, wenn wir das jetzt alles hier aufdecken in den nächsten Tagen in ein paar Sessions und du wirst lebendig und fröhlich; guck mal, wie du dich so entwickeln würdest, schau dir mal dieses kleine Mädchen an, so wie eine Hochrechnung, sagen wir mal....
Kl. Ja, ich würd ganz einfach zuhause, das wäre so mein Pol, mein Ruhepol, aber dann würd ich einfach rausgehen wollen. (Th. ja) Und nicht immer zuhause rumhängen und zu warten, was ich für ne nächste Aufgabe zu bekommen hab.
Th. Ja, hmm, ich würd gern ne Rückkopplung machen, ich such ja nach dem Hintergrund von deinem Brustkrebs , und wenn wir was verändern, wollen wir ja, daß der Brustkrebs sich auflöst. Frag ihn doch mal ganz direkt: Stell ihn dir mal vor als Bild: Wenn du das Mädchen wieder fröhlich machst, wird der Brustkrebs kleiner oder größer oder dicker? oder was auch immer?
Kl. Wenn das Mädchen, wenn ich jetzt wieder fröhlich bin, so wie wenn ich ganz klein, wie ich als kleines Mädchen war, würde dann mein Brustkrebs weggehen? Ja!
Th. Wen hast du jetzt gefragt?
Kl. Meinen Vater.
Th. Deinen Vater, und jetzt fragst du am besten mal den Brustkrebs selbst. Kannst du dir ein Bild davon machen? (Kl. ja) Guck mal ob das geht. Was war rechte Seite? Da hast du, glaube ich, 2 Knoten gehabt?
Kl. Rechts 2 Knoten und links nichts nachgewiesen, links Lympfknoten.
Th. Ja, gut, ok, dann stell dir mal diese 2 Knoten rechts vor (Kl. ja) und - wir machen mal folgendes, ist ja ne schöne Möglichkeit: Stell dir mal vor, dein Vater hilft dir, er hat ja gesagt, er will dir helfen und was auch immer, und es löst sich alles auf. Welcher von den beiden Knoten löst sich auf, einer oder beide oder gar keiner?
Kl. Die gehen beide weg.
Th. Guck mal, lass sie mal da sein. (Kl. ja) Und stell dir vor, dein Vater hilft dir, und dann guck mal, was passiert?
Kl. Ja, der zieht die, der kann die richtig rausziehen.
Th. Aja, dann ist das ein gutes Indiz dafür, daß das auch so funktionieren könnte. Gut, was ich aber noch gerne hätte, was bisher noch nicht so klar ist, ist dieser Auslösefaktor. Bevor wir zum nächsten Thema kommen, möchte ich gerne noch mal gucken, ob diese Schlangen sich irgendwie aufgelöst haben oder ob sie noch existieren....
Kl. Die sind noch da.
Th. Die sind noch da. Dann fragen wir die, gibt es noch irgendwas Wichtiges, was wir bisher noch nicht wahrgenommen haben? Für was stehen sie noch? Frag sie noch mal.
Kl. Ja wegen was seid ihr da? Was, was wollt ihr mir sagen? Wir stehen für dein Durcheinander da. (Th. Ja) Auch für mein Chaos.
Th. Ja, gut, das ist nun wieder sehr unspezifisch; eine Schlange soll es dir zeigen, lass sie sich mal da hinschlängeln, folge ihr mal mit deiner Aufmerksamkeit, guck mal, wo sie dich hinführt in deinem Chaos, was meint sie denn damit? Guck mal, wo sie landet, richtig bildlich.
Kl. Was ist wichtig? Ich weiß einfach nicht, was für m i c h wichtig ist. Ich weiß, was für jeden anderen wichtig ist, aber nicht, was für mich wichtig ist.
Th. Also, das wär auch noch mal ein ganz wichtiger markanter Punkt (Kl. ja); das zeigt dir die Schlange, und das hat auch irgendwie mit deinem Brustkrebs zu tun? (Kl. ja)
Th. So mit diesem ganzen .......Kl. unterbricht: Ja!!
Th. Ja, wir haben ja nach 15 Prozent gesucht; das könnten irgendwelche Aspekte davon sein. Gut, dann nehmen wir ganz systematisch die nächste Schlange, jetzt haben wir schon 3 gehabt, auch wieder nen Auftrag geben: Sie soll dir was zeigen, was wichtig ist, was du noch nicht wahrnehmen kannst, und dann guck mal, wo sie hinschlängelt.
Kl. Ne, da seh ich jetzt gar nichts.....
Th. Gib ihr doch einfach mal einen Auftrag, irgendwo hinzuschlängeln, das reicht ja schon, und dann gucken wir mal, wo sie sich hin bewegt.
Kl. Schlängel einfach mal (Th. drauf los) drauflos, schlängel man in nen Wald...
Th. Genau, gut....
Kl. Ja, da taucht Unklarheit auf....
Th. Versuch mal, mir zu erklären, was meinst du mit Unklarheit?
Kl. Die Schlange will mir sagen, daß ich hasse, wenn etwas unklar ist.
Th. Gut, da muss es natürlich Situationen geben, die mit Hass verbunden sind, wo du das gespürt hast; welche tauchen auf?
Kl. Unklarheit?
Th. Ja, welche unklare Situationen hast du gehasst?
Kl. Also wenn z. B. mir jemand was sagt und nicht genau sagt so oder so, sondern irgendwie wo ich mich irgendwie nicht entscheiden kann.
Th. Ja, kann ich nachvollziehen, aber gibt es ne Situation dazu? Also, die erste Situation, die dazugehört, lass sie mal auftauchen. Du machst immer zum ersten Mal solche Erfahrung. Die ist sehr unangenehm, deshalb hast du sie jetzt auch im Kopf; welche ist es? Die Schlange soll es dir zeigen. Also nicht nachdenken, die Schlange soll es dir zeigen.
Kl. Ja unklar, wohin mein Leben führt.
Th. Also nicht jetzt, nicht unbedingt so eine Situation, wo einer ausrastet und du nicht weißt, was das heißt? (Kl. ne) Hm, gut. Wieviel Schlangen bleiben noch übrig?
Kl. Ach, die sind eigentlich immer noch so zusammengeknuddelt, aber die sind eigentlich recht friedlich.
Th. Ist da nicht irgendwo so eine Agression ihnen gegenüber da? (Kl. ne) Guck mal, ob du sie sogar mal anfassen kannst. Guck mal, ob das geht.
Kl. Ja, das geht. Th. Geht? Kl. ja.
Th. Ich hab da noch mal ne Idee, wollen nur mal überprüfen, ob das stimmt, damit wir das ausschliessen können: Frag mal die Schlangen, ob sie irgendwas mit deiner Sexualität zu tun haben. Guck mal, wie sie darauf reagieren.
Kl. Ja, ähm, sie nickt.
Th. Sie nickt. (Kl. ja) Und wenn ich das richtig sehe, Brustkrebs rechts, hat ja irgendwas auch was mit Beziehung zu tun (Kl. ja). Wenn man das beides zusammenbringt, lass dir mal ne Szene zeigen von der Schlange. Welche taucht auf?
Kl. Du gefällst deinem Mann nicht.
Th. Ja, da muss es eine ganz markante Situation geben, wo du das wahrgenommen hast. (Kl. mmm) Hast du die vor Augen? (Kl. mm) Lass die mal da sein, und wir gucken, ob die Schlange dazugehört. Wir suchen ja nach Auslösern, nach Hintergründen.
Kl. Du bist unattraktiv.
Th. Sagt er das, oder hörst du das?
Kl. Das sagt die Schlange zu mir.
Th. Ja, ok. Gibt es Situationen, wo du das erlebt hast, wo ein Mann, oder dein Mann das zu dir sagt? Oder.....
Kl. Pfff, eigentlich net...........ähm....vielleicht so.....eine Situation fällt mir jetzt ein. Wo meine große Liebe einfach mit anderen Frauen in Beziehung getreten ist (Th. ja) , und da hab ich mich selbst unattraktiv, ne verletzt gefühlt.
Th. Ja, frag mal die Schlange, ob es das ist, was sie meint. Dann siehst du ja, ob sie nickt oder den Kopf schüttelt.
Kl. Ist es das, was ich meine? Nee.
Th. Dann soll sie es dir mal zeigen, dann siehst du ja, ob sie nickt oder mit dem Kopf schüttelt.
Kl. Was ist es denn? Zeigs mir doch mal. ....................Da kommt mir solche Situation, wo ich das, was ich wollte, nie gekriegt hab und umgekehrt.
Th. Hmm, muss eine Situation sein, welche ist es? Einfach die erste, die da ist.
Kl. Ja...da wo meine große Liebe mir eines morgens gesagt hat, er hat grad eben mit einer anderen Frau geschlafen.
Th. Ok. Lass ihn doch mal da sein, diesen Mann, hör ihn mal diesen Satz (Kl. ja), und dann sag mir mal, wie sich das anfühlt und wo du das spürst.
Kl. Da bin ich gestorben; das drückt mir die Kehle zu.
Th. Ok, und jetzt frag die Schlange, ob das damit gemeint ist.
Kl. Ist das damit gemeint? Ja.
Th. Ok, das ist ja jetzt alles technisch; das ist ja ein sehr heftiges Ereignis, und das müssen wir auch auflösen, und das musst du auch spüren, da gehen wir auch irgendwann auch heftig rein, aber nicht jetzt. Weil, wir suchen ja einem Auslöser, ich hätte gern mal gewußt, ist das ein Auslöser? - Oder machen wir es umgedreht - frag mal deinen Freund, deine große Liebe, ob er beteiligt ist an deinem Brustkrebs. Und dann guck auch wieder, ob er nickt oder mit dem Kopf schüttelt.
Kl. Ja, er ist beteiligt.
Th.Ich weiß, jetzt hast du wieder meine Frage gehört, aber frag ihn noch mal mit deinen Worten.
Kl. T., bist du an meinem Brustkrebs beteiligt? Ja.
Th. Ok, gut, dann stellen wir die nächste Frage. Bist du bereit, mir dabei zu helfen, das aufzulösen?
Kl. Bist du bereit, mir zu helfen , da aufzulösen? Ja.
Th. Ist er auch bereit, alles zu tun?
Kl. Alles tut er nicht.
Th. (lacht) Was tut er nicht?? Es ist aber deine Meinung, frag ihn!
Kl. Bist du bereit, alles zu tun? Nein, ich bin nicht bereit, alles zu tun.
Th. Also, er würde dich aber eventuell dann auch sterben lassen, wenn er nicht alles tut? Das weiß man ja nie, frag ihn mal.
Kl. Nein, das würde er nicht wollen.
Th. Ok, wäre er dann bereit, alles zu tun, wenn es darauf ankäme. Das ist ja die Frage.
Kl. Ja.
Th. Ok, wie ist das jetzt für dich, wenn du das so deutlich hörst? Denn darum geht es ja, alles zu tun, wenns drauf ankommt.
Kl. Ich habs immer gefühlt, ich wusste es immer.
Th. Sag ihm das mal.
Kl. Ich wusste es immer, daß du nicht alles für mich tust.
Th. Das klingt ein bißchen so nach einer Enttäuschung, weil deine (Kl. ja) große Liebe nicht alles für dich tut. (Kl. ja) Das ist ja schon fast ein Widerspruch in sich selbst, nicht? (Kl. ja) Denn eigentlich erwartet man ja, das ist der Märchenprinz, der tut alles....
Kl. (lacht leise ) Ja. Th. Ja. Kl. (lacht laut) Ja!!!
Th. Wie lange ist das jetzt her, dieses Erlebnis, daß du jetzt hattest?
Kl. Oaa, Moment.........25 Jahre.
Th. Ok, 25 Jahre. Ich hab nur die Idee, weil solche Sachen sind immer sehr, sehr markant aus meiner Erfahrung, das haut heftig rein, daß es vielleicht heute, irgendwann später, viel viel später so etwas Selbstähnliches gegeben hat. Das braucht ja nur in diese Richtung zu gehen.
Kl. Das hab ich jetzt nicht verstanden.
Th. Also solch ein Ereignis, wenn dir die große Liebe sagt, das ist es nicht oder dich betrügt vor deinen Augen, oder was auch immer, das ist ja ein Schock. Das kann man wirklich so sagen (Kl. ja), und das kann auch ein ganz tiefer Auslöser sein (Kl. ja) heute. Denn wenn das so lange her ist, wirkt es ja nur, wenn etwas Selbstähnliches wieder passiert.
Kl. Ja, gut, in meiner Ehe war das ja auch so.
Th. Ja, genau. Da würde ich gerne gucken, ob es da eine selbstähnliche Situation gibt, die sehr identisch ist; wo eigentlich dasselbe Thema noch mal passiert.
Kl. Ja, wo mein Mann dann gegangen ist, weil......ja.....ich hab ihn eigentlich nie geliebt. (Th. ja) Ich hab ihn benutzt, weil ich den anderen, weil wir nicht zusammen gekommen sind.
Th. Ja, gut. Frag mal einen von den beiden Knoten, wer dafür verantwortlich ist. Wer ist daraus entstanden? War so meine Idee jetzt............
Kl. Nö, nee, keiner.
Th. Gut, jetzt suchen wir noch den Auslöser. Es muss irgendwas gegeben haben eine Zeitlang vor der Bildung Knoten, was dazu beigetragen hat, daß: Zack! sich jetzt sowas bildet So stellen wir uns das immer vor, oder so stellen sich viele das vor. In der Neuen Medizin wird sich das auch so vorgestellt; du bist da ja auch.....du stellst dir das ja auch so vor. Wen könnten wir da fragen? Was meinst du, wer dir Auskunft über den Auslöser geben könnte? Wen könnten wir fragen? Was meinst du? Den Schrank? den Raum? deinen Papa? also irgendwelche Innenweltbilder mein ich jetzt damit.
Kl. Na, den Propheten, der da thront.
Th. Gut, ja, das ist auch eine gute Idee. Den lassen wir jetzt mal auftauchen, guck mal, wie der kommt.
Kl. Der sitzt ganz souverän da, und ich gucke zu ihm hin.
Th. Ja, wie ist so dein Grundgefühl ihm gegenüber?
Kl. Sehr respektvoll, und ich weiß sofort, daß er mir weiterhelfen kann.
Th. Gut, dann sag ihm sowas mit deinen Worten: Wir haben jetzt ne ganze Menge schon geguckt und gesurft und aufgedeckt, gesurft, und haben so Ideen, wie es sein kann.... Wir fragen ihn jetzt mal als allererstes: Kommt es irgendwie so hin? Da soll er mal ja oder nein sagen, oder sind wir vollkommen auf dem Holzweg?
Kl. Kann ich dich fragen, was der Auslöser für meinen Brustkrebs war? . Nö, er weiß da keine Antwort.
Th. Keine Antwort.....aber frag ihn mal, für was ist er zuständig. Es kann ja sein, das ist nicht seine Welt oder so.
Kl. Weshalb bist du eigentlich da?Er ist nur da, um mir das Licht zu zeigen.
Th. Gut, ok. Wir suchen ja eh im Schatten rum, nicht? (Kl. ja) Das ist ja wie eine andere Welt: Wir gehen in die Schattenwelt, machen Schränke auf, wo es stinkt und so, wo Schlangen drin sind, die unangenehm sind. (Kl. ja). Gut, das heißt aber auch, daß es in den Bereichen kein Licht gibt. (Kl. ja) Vielleicht kann er dir da ne Auskunft geben: Wo bitteschön ist in dir kein Licht? Wenn er vom Licht kommt, müsste er das vielleicht wissen. Wo bitteschön sollst du hinschaun, Licht hintragen, was mit deinem Brustkrebs zu tun hat? Frag ihn, nicht nachdenken, frag ihn, vielleicht weiß er ne Antwort.
Kl. Wo in meinem Körper ist kein Licht? Ja, in meinem Unterleib.
Th. Ja, seit wann? Frag ihn auch das?
Kl. Weißt du, kannst du mir das sagen? Schon ganz früh, schon bevor ich geboren bin.
Th. In deinem Mutterleib oder noch früher?
Kl. Noch früher.
Th. Noch früher. Dh. du bringst ein Thema mit, wo in deinem Unterleib kein Licht, keine Energie ist. Ist das richtig? (Kl. ja) Und ist das auch was ganz Entscheidendes für deinen Brustkrebs?
Kl. (betont) Ja!
Th. Frag ihn wieder.
Kl. Ist das entscheidend für meinen Brustkrebs? Ja!
Th. Hast du ne Ahnung, was er meint?
Kl. Nein.
Th. Dann bitte ihn doch, er soll dir irgendwie die Übersetzung liefern.
Kl. Kannst du mir sagen, wann genau ich diesen Energieverlust hatte? Ja, du bist irgendwann mal, da hast du dich für eine Sache eingesetzt und deine........, die dir vertraut haben, haben dich dann im Stich gelassen.
Th. Also so eine ganz tiefe Art von Kollektiv-Schock, Enttäuschung? (Kl. ja) Gut, würde er dabei helfen, das aufzudecken?
Kl. Könntest du mir helfen, das aufzudecken? Ja.
Th. Das heißt, wir würden irgendwann ne Session machen, wo er uns hilft, vielleicht die Führung übernimmt, Aspekte davon zeigt (Kl. ja) , Reinkarnationsbilder - keine Ahnung, was da alles so in Gang kommt - daß du dieses Defizit in deinem Unterleib irgendwie gelöst bekommst (Kl. ja), daß da Energie wieder reinkommt (Kl. ja). Gut, stell dir ruhig mal vor, wir machen das: Du bist angefüllt in deinem ganzen Körper, und in dem Bereich ist auch wieder Energie. Guck mal, wie sich das auf deinen Brustkrebs auswirkt, auf die Knoten, die da sind, guck mal, was passiert.
Kl. Ja, die sind weg.
Th. Dann frag ihn, wieviel Prozent ist diese Sache beteiligt? Frag ihn. Nicht nachdenken.
Kl. 10 %.
Th. 10 %, also doch. Also, bis jetzt haben wir noch nicht den Auslöser gefunden. Ansonsten kommt es energetisch fast hin. Ich würde gern noch mal gucken in diesem Schrank, der da in diesem Tempel ist; er sitzt da ja jetzt auf seinem Thron, ist für das Licht zuständig. Du hast Respekt davor, hast Zugang , du kannst das spüren: Hat der Schrank damit seine Aufgabe erfüllt? Er wollte dir ja was zeigen, was Unangenehmes in diesem schönen Tempel. Hat er seine Aufgabe erfüllt? Frag ihn mal.
Kl. Schrank, willst du mir irgendwas zeigen? Hab ich irgendwas übersehen? Ja, ganz oben....ist eine Glocke.
Th. Oja, gut. Läute sie mal, mach mal.
Kl. Ja (macht entspr. Handbewegung) ja, da kommen unheimlich viel kleine Wesen, Zwerge..
Th. Ja, lass sie mal kommen, red mal mit ihnen. Offensichtlich haben wir die vergessen, was wollen die denn noch?
Kl. Was wollt ihr von mir? Wir wollen dich holen zur Arbeit.
Th. Und, verstehst du, was sie meinen? (Kl. nee) Frag sie. Ich weiß nicht, was ihr meint. Ja, du sollst mit uns arbeiten. Du sollst gar nicht da allein sitzen, du sollst mit uns arbeiten.
Th. Weißt du, was sie meinen jetzt?
Kl. Ich soll ihnen halt helfen.
Th. Wobei denn?
Kl. Was macht ihr denn für ne Arbeit? Ja, wir....ich komm mir vor wie Schneewittchen und die 7 Zwerge.
Th. Ja, echt, sollst du die Mama spielen für die? Was ist es denn, was wollen sie denn?
Kl. Ja, irgendjemand, meint der, der ihr Gewusel da koordiniert.
Th. Ok, frag sie trotzdem mal, für was stehen die in deinem Leben. Sie tauchen ja in deiner Innenwelt jetzt auf, und wollen dich irgendwo hinbringen; wollen, daß du irgendwas koordinierst. Was hat das mit deinem Leben zu tun? Frag mal.
Kl. Ja, was hat das mit meinem Lebwen zu tun? Ich bin jetzt hier einfach so zu Euch gekommen? Was wollt ihr mir sagen?.........Die wollen mir sagen, die wollen mich als Oberhaupt sehen, die wollen mich als Oberhaupt haben, ja, aber was in meinem Leben soll das? Oberhaupt von was? Da kommt mir einfach: Oberhaupt der Familie.
Th. Hast du Kinder?
Kl. Eine Tochter.
Th. Eine Tochter. Lebst du mit deinem Mann zusammen, oder lebst du allein?
Kl. Ne, ich bin geschieden.
Th. Geschieden und mit dir alleine. Ja, denn was heißt Oberhaupt, was heißt das? (Kl. ja) Für mich würde das auch so bedeuten - ich versuchs mal zu übersetzen - sowas: du sollst Chef deines Lebens werden, dein Leben managen, sowas? (Kl. ja) Hast du das an jemand abgegeben, oder wie versteh ich das?
Kl. Das hab ich schleifen lassen.
Th. Aja. Also eigentlich klingt das ein bißchen so wie geheime Kräfte, die sagen: He, manage wieder dein Leben. (Kl. ja) Würden sie dir dabei helfen? Denn Heinzelmännchen sind ja dafür da....
Kl. (lachend) Ja.
Th. Du sollst also wieder die Chefin werden von deinem Leben.
Kl. Ja, genau.
Th. Und warum machst du es nicht?
Kl. Pfff, die andere Methode, die ist geübter.
Th. Welche Methode?
Kl. Davonzulaufen.
Th. Also du müsstest einen Methodenwechsel machen (Kl. ja!). Freuen die sich, wenn du einen machen würdest?
Kl. (lachend) Ja!!!! (Kl. und Th. lachen beide)
Th. Gut, dh. wir müssen in der Woche Therapie auch so einen Methodenwechsel üben. (Kl.ja) Würden sie dir dabei helfen, die Zwerge?
Kl. ja, unbedingt.
Th. Das heißt, der Aspekt war jetzt noch ganz wichtig? (Kl. ja) Dh. den sollst du richtig einläuten oder hören, oder wahrnehmen........gut, frag die mal, ob die noch was wissen, was wir bisher übersehen haben.
Kl. Wisst ihr noch was? Nee, das war alles.
Th. Das war alles. Ja, das ist ein ganzes Programm; traust du dir das zu, das alles zu machen. Ja, nicht? (Kl. Ja. ) Wir haben trotzdem den Auslöser noch nicht gefunden. Ich bin einfach neugierig. Du bist ja auch solch Hamer-Fan, solch Neue Medizin-Fan, da gibt es ja immer so einen Auslöser, so irgendwas......wen könnten wir denn fragen?
Kl. Meine Tochter?
Stimme aus der Gruppe: Vielleicht die Knoten mal selbst fragen?
Th. Die Knoten mal selbst fragen, gut: Frag mal....
Kl. Warum seid ihr denn entstanden?
Th. Zu welchem Zeitpunkt: Zack!
Kl. Wann seid ihr entstanden?
Th. Das Ereignis. Einfach gucken, was passiert, wenn du die Frage stellst...
Kl. W a n n seid ihr entstanden?
Th. Genau, und nun guck mal, was jetzt passiert.
Kl. Die sind vor 2 Jahren entstanden......die Knoten.
Th. Geh mal hin in den Zeitraum, guck mal, was ist da passiert?
Kl. Da hab ich meine zweite Große Liebe getroffen.
Th. Aaah, ok. Gut, sowas habe ich vermutet (Th. lacht, Kl. lacht mit.) Selbstähnlichkeit: Vor 25 Jahren Auslöser, und heute muss es noch mal.....genau so ist es!! Ja, ok. Lass ihn mal kommen, genau, guck mal, überprüf mal, ob d a s stimmt.
Was hat er gesagt zu dir, was dir so in die Glieder gefahren ist, hör mal seine Worte.
Kl. Ja, wir müssen uns trennen, weil das hat keinen Sinn.
Th. Ja, das reicht, ja. Wenn die Große Liebe..... und genau das.......(unverständlich), hör ihn das mal sagen, und sag mir mal dein Körpergefühl dazu. Du müsstest dich erinnern, was dein Körper in dem Moment macht. Du musst das richtig spüren.
Kl. Ja! mir tut die Brust weh. Und ich hab auch am ganzen Körper....mir schlafen die Hände ein, so taubes Gefühl.
Th. Ja. mm. Dann sag ihm, daß er der Auslöser ist und daß er gefälligst mitzuarbeiten hat...(unverständlich). Wenn er das hinterlassen hat, soll er wenigstens helfen aufzuräumen.
Das ist ja ein Schock, was er gemacht hat.
Kl. Du warst der Auslöser, du sollst mir auch wieder helfen.
Th. Guck mal, wie er reagiert.
Kl. Ja, er hilft mir.
Th. Gut. zur Gruppe: Ja das passt. Gut, sie hat 2 Knoten. Was ist der zweite?
Kl. Ne, links hab ich keinen Knoten. Da ist nur, da wurde Kontrastmittel reingegeben und da hat man solche Dichte festgestellt. Und da hat man vermutet, daß das dieser Flächenkrebs ist, das hat man aber noch nicht bewiesen. Die hätten dann noch weiter.....Stanzbiopsie gemacht, und das hab ich dann nicht mehr gemacht.
Th. Wenn du die jetzt als inneres Bild auftauchen lässt, diese Verdichtung, wie nimmst du die wahr?
Kl. Wie so ein Netz eigentlich, das legt sich so drüber, aber für mich ist das harmlos.
Th. Gut, dann frag das Netz, ob es für sich auch harmlos ist. Das können wir ja überprüfen.
Kl. Bist du harmlos? Nicht ganz, wenn du dein Leben nicht änderst, ändern wir uns.
Th. oh ja, die Vorstufe als Warnung. So wirds sein? (Kl. ja) Na gut, dann erzähl ihm schon mal, du hast dich ja eh angemeldet, du bleibst jetzt ne Woche hier, ziehst das jetzt durch, ob das dann schon die Veränderung ist.
Kl. Ich weiß ja, ich hab ja eh schon mein Leben verändert. Ich weiß, daß mir noch etwas fehlt. Ist die Woche, die ich jetzt hier verbringen werde, ist das die Lösung? Wenn du dann auch später, wenn du wieder zuhause bist, danach lebst, dann schon.
Th. Gut, das geht dann um die Umsetzung, das ist klar. ....Dann gucken wir jetzt mal, ob die Zwerge, die aufgetaucht sind, ob die noch einen Hinweis haben. Ist ja toll, was sie gemacht haben, sie haben dir noch mal was Wichtiges gezeigt. (Kl. nee) Gibt es noch was, was sie dir zeigen könnten? Sagen könnten?
Kl. Nee, die sind ganz friedlich jetzt, sind auch nicht mehr so wuselig. Die bleiben jetzt mal ganz ruhig sitzen und hören mir zu.
Th. Ja, die sollen mal ihre Chefin anerkennen. (Kl. ja) Frag mal den Schrank, ob es noch etwas gibt, was wir vergessen oder übersehen haben. Ob er noch irgendwas weiß.
Kl. Schrank, hast du noch ne dunkle Ecke, wo ich reinschauen sollte? (Kl. nee)
Th. Frag jetzt diesen Meister, diese Lichtgestalt, ob er noch etwas für wichtig erachtet für dieses Thema jetzt heute Brustkrebs.
Kl. Weißt du noch was, was für meinen Weg förderlich wäre? (Kl. Nee)
Th. Gut, dann machen wir jetzt einfach eine Zeitreise vorwärts; stell dir einfach vor: So ne Woche geht rum, und du gehst wieder nach Hause . Und vielleicht 1 - 2 Wochen später, du betrittst wieder diesen Raum in deiner Vorstellung: Guck dich mal um, wie hat der sich verändert oder wie der ausschaut jetzt.
Kl. Die Bilder sind nicht mehr so dicht. Ein paar Bilder sind weg, es sind jetzt ein paar weniger. Aber die sind von der Farbe so intensiv, es langt. Die lassen den ganzen Raum erstrahlen. Und diese Lichtgestalt ist gar nicht mehr da.
Th. Ist das ok?
Kl. Das ist ok. Das ist einfach ein unheimlich schöner, wohnlicher Raum. Der alte Schrank ist aber auch nicht mehr da.
Th.Ja, klar. Der hat ja auch seine Schuldigkeit getan (Th. lacht), aber guck mal, wie toll der war, daß er aufgetaucht ist, was wir jetzt alles rausgefunden haben. Ist das nicht toll? (Kl. ja) Also so ein bißchen Dankbarkeit könnten wir ihm schon geben.
Kl. Okaaaay.....
Th. (lacht) Du wolltest ihn ja erst nicht haben, nicht? (Th. lacht, Kl. lacht mit).
Kl. Brennholz!!!!! (Kl. lacht, Th. lacht mit).
Th. Schicksal jeden Schrankes .....irgendwann zu Brennholz zu werden, ok. Das wird deine Energie, es wird noch wärmer, stells dir ruhig vor.....Ist ein schönes Bild, nicht? So einen Raum zu haben voller....(Kl. ja).....das wird das Ergebnis, das kommt dabei raus, dafür würds sich rentieren, ne?
Kl. Ja.
Th. zur Gruppe: Habt ihr noch ne Idee? Für mich wäre es soweit....
TNin: Was war mit dem Lympfknoten, mit der Lymphknotenschwellung?
Th. Lympfknotenschwellung kommt dahinten aus der medizinischen Ecke.
Kl. Der Lymphknoten? Gut, der ist 6/2004 festgestellt worden und verändert auch immer sein Aussehen.
TNin: Wie hat der bei der Ansprache des Netzes reagiert? Hast dus gemerkt, hat der auch mit reagiert?
Kl. Nee, der hat damit gar nichts zu tun.
Tnin: Ich finds noch wichtig zu hören: Der Prophet hatte gesagt, ich bringe dir das Licht . Es wäre wichtig zu hören, welches Licht er gebracht hat, und jetzt ist er nicht mehr da.
Kl. Das Licht der Freude.
Th. Der hatte ja gesagt, oder irgendjemand, der Raum hat gesagt, dir fehlt die Freude, ja, genau. Das würde bedeuten: Freude zieht wieder in deinen Alltag, in dein Leben. (Kl. ja)
Das würde bedeuten, wir gucken mal in ein paar Wochen, wie freudevoll du dann durch die Gegend tanzt (Kl. und Th. lachen), und dann kannst du dich ja vor die Kamera stellen, und dann können wir das ja wahrnehmen. (Kl. lacht laut, Th. stimmt ein.)
Th. Machst du noch ein bißchen Musik, Uli? -.-.-.-.-.-.-.-.-.-Ende dieser tollen Session-----------